• Wettkampfsport
  • Lehrgänge
  • Kindertraining
FrJun29

Aikidoka zum Gegenbesuch bei Taekwondo-Sportlern

Insgesamt 16 Altenaer Aikidoka starteten am 20.06.12 zum Gegenschnuppern in Richtung Letmathe.

 

 

Mit von der Partie war die gerade neu gegründete Selbstverteidigungsgruppe für Frauen, die nach einem 20 stündigen Kurs auf Wunsch der Frauen zu einer festen Einrichtung des Dojo Altena geworden ist.

 Auf die Frage von Jürgen Hofmeister, vom Taekwondo Letmathe, woher denn die ganzen Frauen seien, gab Jürgen Ditten (3. Dan Aikido), der zusammen mit Dieter Menke (2. Dan Taekwondo) die Frauengruppe leitet, zur Antwort: „Die haben wir für 50 Euro pro Stunde eingekauft.“ Nach einem Moment der Sprachlosigkeit klärte Jürgen Ditten den Scherz auf. „Wir lehren die Frauen im SV-Training zusätzlich zu Aikido- auch Tritt- und Schlagtechniken aus dem Taekwondo.“

 Nach dem Besuch der Letmather Taekwondo-Sportler im März freuten wir uns darauf, jetzt Einblicke in deren Disziplin zu bekommen. Da uns die Unterschiede in der Kleidung bereits im März aufgefallen waren, wie z. B. die farbig unterschiedlichen Gürtel, waren wir sehr gespannt auf diesen Sport. Nachdem uns die Etikette erklärt worden war und wir uns begrüsst hatten, begann die Aufwärmphase. Schon hier zeigte sich uns ein großer Unterschied. Durch die Turnhalle wurde gelaufen, aber wer jetzt dachte, dass dies in einer ordentlichen Reihenfolge passieren würde, war auf dem Holzweg. Kreuz und Quer wurde Runde um Runde gedreht. Der Spassfaktor wurde hoch, als man sich gegenseitig beim

Entgegenkommen berühren sollte. Bei den angedeuteten Tritt- und

Handtechniken wurde uns ganz schön warm. Erschwerend kam hinzu, dass uns durch den ungewohnten Holzfussboden bald die Füsse heiß wurden. Einigen Altenaern taten diese am nächsten Tag noch weh und es gab vor dem Training einige Blessuren zu behandeln. Schnaufend und schweissgebadet begann nach einer gefühlten Stunde das eigentliche Training. Wie später in der Damendusche von den heimischen Damen

stöhnend zu erfahren war, muss der Fitnessanteil während unseres Trainingsbesuches wohl extrem hoch angesetzt gewesen sein.

Während beim Aikido Hebel und Würfe, Fallschule und fließende Bewegungen gelehrt werden, erlebten wir jetzt, dass trotz der artverwandten Sportart, es doch sehr unterschiedliche Bewegungsabläufe sind. Taekwondo basiert viel mehr auf Schlag- und Tritttechniken. Die für uns ungewohnten Abläufe forderten viel Konzentration und wir lernten, dass Angriff und Verteidigung anders ausgeführt werden.

Die Schlagbewegungen sind viel härter angelegt und die Koordination zwischen Armen und Beinen war für uns Aikidoka eine Herausforderung. Ungewohnt war auch, dass wir nicht zu Boden gingen Fallübungen aus jeglicher Position und Höhe sind für Aikidoka Grundvoraussetzung.

Ganz zum Schluss wurden wir noch Augenzeugen, als ein Letmather Taekwondeka ein 3 cm dickes Brett mit dem Fuss durchtrat. Auch dies eine Übung, die uns fremd ist

 

Nach 2 Stunden lehrreicher Übungen und jeder Menge Spass wurden wir noch zu einem Umtrunk ins Vereinsheim der Taekwondeka eingeladen. So klang ein lehrreicher und unterhaltsamer Abend mit einigen netten Gesprächen aus

 

Wir bedanken uns recht herzlich für die gewährten Einblicke und das herzliche Willkommen. Gerne machen wir die gegenseitigen Besuche auch zu einer festen Einrichtung.

Zum Seitenanfang